Die großen Probleme im Kleinen

Gemeinderatssitzung der steirischen Gemeinde Köflach im Oktober. Im Rathaus genießt man viel Platz in einem vorzeigbaren Sitzungssaal. Technisch modern ausgestattet und mit Sonnenlicht durch die Glasfront durchflutet. Die Gemeinderatsmitglieder sind adrett gekleidet, überwiegend dominiert eine Mischung aus Tracht und Modern. Weiterlesen

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Into the Wild – down to the point

“So viele Leute sind unglücklich mit ihrem Leben und schaffen es trotzdem nicht, etwas an ihrer Situation zu verändern, weil sie total fixiert sind auf ein angepasstes Leben in Sicherheit, in dem möglichst alles gleich bleibt – alles Dinge, die einem scheinbar inneren Frieden garantieren. Weiterlesen

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Reisegedanken

Setting forth. Flughafen Wien. September. Endlicher wieder Flughafen-Luft. Die angenehme weibliche Stimme aus den Lautsprechern als ständiger Begleiter. „Mr. X Y, please proceed to Gate 41. Final Call.“ Duty Free und maßlos überteuerte Restaurants. Ständiger Blick auf im Minutentakt landende und abfliegende Maschinen – Qatar, Austrian, AirBerlin, British. Davor kleine, wie Spielzeuge anmutende Fahrzeuge, die riesige Langstreckenflieger verschieben. Weiterlesen

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Weniger Repression bitte!

Der jährliche Suchmittelbericht des Innenministeriums konstatiert auch heuer wieder das Schlimmste: der Verbrauch ist gestiegen und mit ihm die Mengen der beschlagnahmten Drogen. Im vorigen Jahr gab es beinahe 24.000 Anzeigen aufgrund von Drogendelikten, davon allerdings 70 Prozent wegen Cannabis. In der Regel wird ein Drittel bis die Hälfte der Verfahren vom Staatsanwalt zurückgelegt bzw. eingestellt, vornehmlich bei Besitz zum Eigengebrauch.[1] Die Antwort der Innenministerin verkommt zu einem Standardsatz: mehr Repression bitte. Nicht gerade der fortschrittlichste Ansatz. Weiterlesen

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Augen auf Berlin

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Armutsbekämpfung….

….ein Schlagwort des 20. Jahrhunderts und ein Schlagwort des Kapitalismus.

Ein Essay.

PS ESoz Essay_Andreas Edler

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Criss Cross Vienna

Was right been wrong

Crossentwicklung. Ein Stilmittel in der Photographie. Bezeichnet die Umkehrentwicklung eines Farbnegativfilms. Beispielsweise die Entwicklung eines Farbnegativfilms mit Chemikalien für einen Farbpositivfilm (Diafilm).

Hier allerdings nachgestellt mit Photoshop und ein wenig Kreativität.

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Entwicklung(en)?

Am Beginn des dritten Jahrtausends ist die Welt gekennzeichnet von historisch beispielloser Ungleichheit. Die Schere zwischen Arm und Reich klaffte vor allem in der Phase nach dem zweiten Weltkrieg weiter auf. Während in den Industriestaaten ein Wohlstandsprozess einsetzte, der seinesgleichen im historischen Vergleich vergeblich sucht, begann sich in vielen Ländern der südlichen Hemisphäre die Spirale der Armut nach unten zu drehen. Weiterlesen

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Die soziale Konstruktion von Vaterschaft

Die allgemeine Vorstellung von guter Vaterschaft unterliegt wie so vieles andere auch einem kontinuierlichen kulturellen Wandel. Vatersein wurde bis in die siebziger Jahre vor allem mit der Ernährerfunktion innerhalb der Familie gleichgesetzt. Heutzutage sorgt ein „guter“ Vater nicht mehr nur für die finanzielle Absicherung der Familie sondern er engagiert sich auch aktiv in der Betreuung und Erziehung des Kindes sowie im gemeinsamen Haushalt. Die individuelle Praxis der allermeisten Väter scheint sich  jedoch von dieser gewandelten Auffassung vehement zu unterscheiden. Weiterlesen

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Fair Future?

Es kommt weniger darauf an, den Menschen in der Dritten Welt mehr zu geben, es kommt darauf an ihnen weniger zu stehlen. (Jean Ziegler, 2005)

361 Jahre nach dem Westfälischen Frieden ist das Container-Modell der Nationalstaaten im Begriff sich wieder aufzulösen. Die Welt ist geprägt von Interdependenzen, die ungeachtet der (ohnehin fiktiven) Grenzen ihre Wirkung entfalten. Kants Vision vom „ewigen Frieden“ als „Föderation von freien Republiken“ wäre aktueller den je. Dennoch ist das internationale System nach wie vor ein Spielfeld mit wenigen dominanten, nach Eigeninteresse trachtenden Spielern – jeder ist sich selbst der Nächste, frei nach dem neoliberal – kapitalistischen Zeitgeist. Angesichts der bekannten globalen Herausforderungen zeugt das weltweite Konkurrenzdenken von maßloser Dummheit. Kooperation wäre die logische Konsequenz aller anstehenden Probleme, und doch ist der Mensch anscheinend zu fehlerhaft um das zu begreifen – oder einfach zu gierig? Weiterlesen

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